Einfaches Walnussbrötchen-Rezept mit nur 8 Zutaten – schnell gemacht, gesund und lecker. Perfekt zum Frühstück oder für den Snack zwischendurch.
Du suchst nach einem einfachen, gesunden Brötchenrezept, das trotzdem unwiderstehlich lecker ist? Dann sind diese Walnussbrötchen genau richtig! Mit nur 8 Zutaten – Dinkel- und Roggenmehl, Buttermilch, Walnüssen und Sonnenblumenkernen – zauberst Du in wenigen Schritten frisch gebackene Brötchen, die außen knusprig und innen fluffig sind. Perfekt fürs Frühstück, als Snack oder für unterwegs. In diesem Beitrag zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du Walnussbrötchen selber backen kannst, inklusive Tipps für den perfekten Teig und aromatisches Topping.
Walnussbrötchen oder keine Walnussbrötchen, das is(s)t die ultimative, kulinarische Frage am heutigen Back-Donnerstag! Es gibt in jedem Falle nun mal Dinge, die kommen aus dem Ofen und lösen sofort pure Glücksgefühle aus. Doch heute geht es nicht um schnöde Standardbrötchen oder langweiliges Brot. Nein, wir backen Walnussbrötchen mit Dinkel- und Roggenmehl und einem ordentlichen, großzügigen Anteil an Buttermilch! Ein Rezept, welches für den puren Genussmoment sorgt und das Herz eines jeden Brötchenliebhabers erfreut!

Warum Du diese Brötchen unbedingt backen solltest?
Du solltest diese Walnussbrötchen unbedingt backen, weil sie eine perfekte Kombination aus gesund und lecker sind:
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Knackige Nüsse & Kerne: Walnüsse und Sonnenblumenkerne liefern gesunde Fette, Proteine und wertvolle Mineralstoffe.
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Vollkornpower: Durch Dinkel- und Roggenmehl sind die Brötchen ballaststoffreich, sättigen lange und unterstützen die Verdauung.
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Frisch & aromatisch: Selbstgebacken schmecken sie einfach unvergleichlich frisch – außen knusprig, innen weich.
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Flexibel: Ideal fürs Frühstück, als Snack oder für unterwegs. Du kannst sie pur essen oder mit Aufstrich, Käse und Obst kombinieren.
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Macht Spaß: Das Backen selbst ist einfach und bringt gleichzeitig das herrliche Aroma von frisch gebackenem Brot in Deine Küche.
Kurz gesagt: gesund, nahrhaft, vielseitig und unglaublich lecker – ein Brötchen, das man immer wieder backen will.
Walnussbrötchen Rezept (8-10 Stück) – Rezept zum Ausdrucken s. Ende des Blogbeitrags!
Zutaten
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380 g Buttermilch
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1 Spritzer Zuckerrübensirup
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20 g frische Hefe
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360 g Dinkelmehl (Typ 630)
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150 g Roggenmehl (Typ 1150)
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1 TL Salz
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100 g Walnüsse, gehackt
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50 g Sonnenblumenkerne
Zubereitung
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Buttermilch lauwarm erwärmen (ca. 37 °C), Zuckerrübensirup und Frischhefe einrühren. 5–10 Minuten ruhen lassen.
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Dinkel- und Roggenmehl mit Salz in einer großen Schüssel vermengen. Hefe-Buttermilch-Mischung hinzufügen.
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Teig 5-7 Minuten kneten, bis er geschmeidig ist. Walnüsse und Sonnenblumenkerne unterkneten.
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Teig zu einer Kugel formen, abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
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Teig auf bemehlter Fläche in 8-10 Portionen teilen, zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit Tuch abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
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Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Brötchen mit Wasser bestreichen, mit Mehl bestäuben und oben einschneiden.
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Etwa 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen.
Wie ist der Geschmack der kleinen Leckerstücke!
Die Walnuss ist jedoch nicht nur irgendeine Nuss. Sie hat Charakter, Tiefe und okay, auch ein bisschen Eigensinn, denn Walnüsse knacken nicht jeden Geschmack auf Anhieb. Wer absolut nicht auf Walnuss steht, kann alternativ auch Cashews oder Haselnüsse verwenden. In diesem Rezept zeigt sich die Walnuss jedoch von ihrer allerbesten Seite: Leicht knusprig, mild Nussig und perfekt abgerundet mit der milden Buttermilch.
Sonnenblumenkerne sorgen zudem für einen angenehmen Biss und eine knusprige Textur. Sie lockern die Teigstruktur auf und verleihen den Brötchen noch mehr Substanz. Außerdem bringen sie ein zusätzliches mild-nussiges Aroma mit hinein, welches vollends mit den anderen Zutaten harmoniert.
Dinkel und Roggenmehl tragen dazu bei, dass Du Dich bereits beim ersten Bissen ein bisschen gesünder fühlst, selbst wenn Du am Ende das ganze Blech wegfutterst. Aber keine Sorge, bei diesen leckeren Walnussbrötchen ist Genuss ausdrücklich erlaubt und auch erwünscht!

Der Teig ist recht schnell und einfach gemacht. Was brauchen wir? Ein paar wenige Zutaten, ein kleines bisschen Zeit und eine gute Portion Liebe. Erst einmal wird alles zusammen montiert und dann heißt es: „Ruhe, Baby, ruhe!“ Denn unser Teig liebt seine kleine Verschnaufpause, damit er ganz entspannt aufgehen und sich entfalten kann. Gönn ihm also seine kleine Pause und mach Dir währenddessen einen Kaffee oder Tee. Oder, noch besser, setz Dich an den kuscheligen Ofen oder die wärmende Heizung und stöbere ein bisschen in meinen Rezepte.
Wie werden meine Brötchen wie vom Bäcker – hilfreiche Tipps & Tricks!

Das kleine Geheimnis: Frischhefe!
Frische Hefe wird in Brötchen oft verwendet, weil sie besondere Eigenschaften mitbringt, die sowohl die Textur, den Geschmack, als auch das Volumen der Brötchen verbessern. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum frische Hefe so beliebt ist:
1. Intensiver Hefegeschmack:
- Frische Hefe hat einen typischen, leicht süßlichen Hefegeschmack, der besonders gut zu Brötchen passt. Sie sorgt für eine aromatische Krume und verleiht dem Gebäck das typische, „Brotige!“ Aroma.
2. Sanftere und gleichmäßigere Gärung:
- Frische Hefe sorgt zudem für einen gleichmäßigen Gärungsprozess und verleiht dem Teig eine feine Porung. Das Ergebnis sind fluffige und luftige Backwaren mit einer tollen Krume.
3. Optimale Teigstruktur:
- Der Hefepilz in der frischen Hefe erzeugt Kohlendioxid, das den Teig auflockert und dafür sorgt, dass er schön aufgeht. Der Teig bekommt dadurch mehr Volumen und bleibt auch nach dem Backen stabil und voluminös.
4. Traditionelles Backen:
- Frische Hefe wird häufig mit traditionellem Backen in Verbindung gebracht weil sie einen natürlichen, unverfälschten Geschmack und eine besonders gute Backqualität bietet.
5. Natürliche Feuchtigkeit:
- Frische Hefe enthält außerdem selbst etwas Feuchtigkeit, die dem Teig positiv zugutekommt. Dies ist hilfreich, dass die Backwaren nach dem Backen saftiger und frischer zu halten.
6. Gute Verträglichkeit:
- Einige Menschen finden Brötchen mit frischer Hefe besser verträglich als solche mit Trockenhefe. Diese unterstützt nämlich eine sanftere Teigführung und die enzymatische Aktivität, was in Summe die Verdauung fördert.
Die perfekte Form? Ach, das ist Ansichtssache!
Brötchen selbst backen ist aber auch klasse! Aber okay, Hand aufs Herz: Sie leben nun mal auch von ihrer eigenen, ganz individuellen Form, die ein jeder Mensch beim Backen an den Tag legt. Daher dürfen diese leckeren Walnussbrötchen gerne etwas rustikaler ausfallen. Nach dem Aufgehen schnappst Du Dir also den Teig, portionierst ihn nach Lust und Laune und formst kleine Brötchen, die Du dann auf das Backblech packst. Und keine Panik, sie müssen nicht wie aus der Bäckerei aussehen. Am Ende zählt der Geschmack und der ist in jedem Falle 100 Punkte! Ein Brötchen-Rezept, das wirklich für den puren Genussmoment sorgt.

Der Duft, der die Nachbarn anzieht!
Sobald die Walnussbrötchen im Ofen sind, steigt Dir das Aroma von warmem Brot, gerösteten Nüssen und dieser leichten Buttermilchsüße in die Nase. Und das ist der Moment, in dem Du ernsthaft überlegst, wie viele Du direkt nach dem Backen in Dich hineinschaufeln kannst, ohne dabei schuldig dreinzuschauen. Kleiner Tipp: Halte in jedem Falle ein paar als Notfallreserve bereit, falls die Familie oder die Nachbarn den Brötchenduft erschnüffeln und bei Dir vor der Türe stehen. Man(n) oder Frau weiß ja nie.

Variationen:
1. Klassisch mit Trockenfrüchten:
Füge dem Teig 50-70 g getrocknete Cranberries, Aprikosen oder Rosinen hinzu. Das macht die Brötchen leicht süßlich und fruchtig – perfekt zum Frühstück mit Butter oder Frischkäse.
2. Kräuter & würzig:
Rosmarin, Thymian oder ein wenig Oregano in den Teig geben. Passt gut zu herzhaften Belägen wie Käse, Schinken oder Avocado.
3. Samenpower:
Zusätzlich zu Sonnenblumenkernen kannst du Leinsamen, Chiasamen oder Kürbiskerne unterkneten. Das steigert den Nährwert und sorgt für extra Crunch.
4. Vollkorn-Variante:
Ersetze einen Teil des Dinkelmehls durch Vollkorn-Dinkelmehl oder Hafermehl. Die Brötchen werden herzhafter und noch ballaststoffreicher.
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Walnussbrötchen!
1. Kann ich die Walnussbrötchen auch ohne Hefe backen?
Ja, Du kannst sie mit Backpulver oder Natron als Triebmittel backen. Sie werden dann eher wie schnelle Brötchen oder Muffins, nicht ganz so luftig wie mit Hefe.
2. Wie lange halten die Brötchen frisch?
Frisch gebacken sind sie 1-2 Tage luftdicht aufbewahrt. Zum Verlängern der Haltbarkeit kannst du sie einfrieren und bei Bedarf auftauen.
3. Kann ich die Brötchen vegan zubereiten?
Ja. Buttermilch lässt sich durch pflanzliche Milch (z. B. Hafer- oder Mandelmilch) ersetzen und ein Spritzer Apfelessig sorgt für die leichte Säure.
4. Kann ich andere Nüsse oder Kerne verwenden?
Auf jeden Fall! Haselnüsse, Mandeln, Kürbiskerne oder Leinsamen passen ebenfalls hervorragend und verändern den Geschmack nur minimal.
Walnussbrötchen frisch aus dem Ofen – ein Gaumenschmaus!
Und dann ist er da, DER große Moment: Die kleinen Nussbrötchen kommen aus dem Ofen! Außen schön knusprig, innen weich und fluffig. Und das Beste? Diese kleinen Walnussstücke, die beim Reinbeißen nochmal so richtig für gewissen Extra-Crunch sorgen. Ein bisschen Butter, eine kleine Marmeladen-Schicht oder einfach nur pur oder mit Wurst oder Käse genießen. Hier ist alles erlaubt! Aber Vorsicht: Walnussbrötchen haben die heimtückische Eigenschaft, wie von selbst zu verschwinden.
Diese köstlichen Walnussbrötchen mit Dinkel und Roggenmehl sind also mehr als nur ein Snack. Sie sind ein Geschmackserlebnis, ein Statement und auch ein Grund, Dir die Zeit zum selber backen zu nehmen.
Also nichts wie ran an die Nüsse, Leute, denn diese Walnussbrötchen warten nur darauf, von Euch vernascht zu werden!

Rezept zum Ausdrucken Walnussbrötchen (8-10 Stück):

Walnussbrötchen selber backen
Zutaten
- 380 g Buttermilch
- 1 Spritzer Zuckerrübensirup Alternativ: 1 TL Zucker
- 20 g Frische Hefe
- 360 g Dinkelmehl Typ 630
- 150 g Roggenmehl Typ 1150
- 1 TL Salz
- 100 g Walnüsse gehackt Alternativ: Cashews oder Haselnüsse
- 50 g Sonnenblumenkerne
Anleitungen
- Die Buttermilch lauwarm aufwärmen (optimal sind 37 Grad), Zuckerrübensirup hineingeben und die Frischhefe hineinbröckeln. Umrühren und für etwa 5-10 Minuten stehen lassen.
- In einer großen Schüssel Dinkel- und Roggenmehl mit Salz vermengen und das Hefe-Buttermilch-Gemisch zugeben.
- Den Teig etwa 5-7 Minuten kneten, bis er schön geschmeidig ist. Zum Schluss die gehackten Walnüsse und die Sonnenblumenkerne unterkneten, so dass sie gleichmäßig verteilt sind.
- Den Teig zu einer Kugel formen, in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort etwa 1 gehen lassen, bis er sich in der Größe verdoppelt hat.
- Nach Ende der Gehzeit den Teig auf eine bemehlte Unterfläche geben und in 8-10 gleichmäßige Portionen teilen. Jede Teigportion zu einer kleinen Kugel formen (das rundschleifen habe ich Dir oben im Beitrag verlinkt!) und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Brötchen mit einem Tuch abdecken und nochmals weitere 20 Minuten ruhen lassen.
- Währenddessen den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Walnussbrötchen mit etwas Wasser bestreichen, mit Mehl bestäuben und mit einem Messer oben einschneiden. Im vorgeheizten Ofen etwa 20-25 Minuten backen, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben.
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