Roggen-Ciabatta wie vom Bäcker ganz einfach selbst backen! Locker-luftige Krume, knusprige Kruste und gelingsicheres Rezept für 2 aromatische Brote – perfekt für Anfänger & Genießer.

Roggen-Ciabatta wie beim Bäcker – einfach selbst backen!
Dieses Roggen-Ciabatta überzeugt mit knuspriger Kruste, saftiger Krume und rustikalem Aroma. Durch die Kombination aus Roggen- und Weizenmehl wird das Brot besonders herzhaft und bleibt lange frisch. Perfekt zum Abendessen, Grillen oder einfach mit etwas Olivenöl und Salz genießen.
Warum Du dieses Brot unbedingt backen solltest?
Wer Roggen-Ciabatta wie vom Bäcker selbst backen möchte, sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Mit einer Kombination aus Roggen- und Weizenmehl, aromatischen Röstzwiebeln und einem Hauch Zuckerrübensirup gelingt ein Brot mit perfekter Krume, knuspriger Kruste und intensivem Geschmack.
Der Teig ist einfach zuzubereiten, benötigt nur kurze Gehzeiten und lässt sich in zwei Brotlaiben backen – ideal für Frühstück, Brunch oder als Beilage zu Suppen und Salaten. Dieses Roggen-Ciabatta-Rezept ist perfekt für alle, die selbstgebackenes Brot lieben und auf eine fluffige, aromatische Textur nicht verzichten möchten.
So meine Freunde des guten und des noch besseren Geschmacks des Roggen-Ciabatta! Es war einmal ein kleines italienisches Dorf, eingebettet zwischen sanften Hügeln und goldenen Weizenfeldern. In diesem Dorf lebte ein einfacher Bäcker Namens Giovanni, der bekannt war für sein handwerkliches Geschick und seine Liebe zum Brot backen.
Eines Tages, als Giovanni in seiner kleinen Bäckerei arbeitete, entschied er sich, ein neues Brot zu kreieren, das die Menschen in seinem Dorf verzaubern sollte. Die Idee war ein Brot zu backen, welches nicht nur köstlich, sondern auch etwas Besonderes war und das den Geschmack von Tradition und typisch italienischer Küche vereint.
Nach vielen Experimenten und reichlich Stunden des Ausprobierens und auch Experimentierens fand mein alter Brotkumpel Giovanni endlich DAS perfekte Rezept für sein Leckerstückchen. Er gab ihm den Namen „Ciabatta“, was auf Italienisch soviel wie „Pantoffel“ bedeutet, da seine Form einem flachen Pantoffel ähnelt. Zum Glück hat Giovanni keine High Heels getragen also beim Backen, sonst wäre es schwierig mit der Namensgebung in Schuhgröße 43 geworden. Ganz stolz präsentierte Giovanni jedenfalls seine Backkunst seinen Freunden und seiner Familie, die alle hellauf begeistert waren.
Es hatte eine knusprige Kruste, welche richtig knisterte beim Abbeißen und eine tolle luftige und weiche Krume, die förmlich auf der Zunge verging. Der Geschmack war einzigartig. Die leichte Würze im ersten Moment und dann gefolgt von einer subtilen Süße, die an warme Sonnenstrahlen erinnerte, welche die herrlichen Felder Italiens streifte.
Die Menschen im Dorf waren derartig von Giovannis neuer Kreation begeistert und strömten in Schafen ähm Scharen aus nah und fern in seine köstliche Bäckerei, um sein wunderbares Brot zu verkosten und auch zu kaufen.
Und so lebt die Tradition des Ciabatta-Brots von meinem alten Brotpuristen Giovanni weiter, um auch heute noch die Herzen der Menschlein zu erfreuen. Das wäre dann auch das Stichwort gewesen! Heute gibt es von mir also die deutsche Variante von Ciabatta, welche nicht nur Deine Lebensgeister weckt, sondern auch voller Genuss und Leckerness steckt!
Zutaten für Roggen-Ciabatta (2 Stück)
Für den Teig
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300 g Roggenmehl
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200 g Weizenmehl Type 550
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½ Würfel frische Hefe, Alternativ: 7 g Trockenhefe
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300 ml lauwarmes Wasser
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1 Spritzer Zuckerrübensirup oder 1 TL Zucker
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1 TL Salz
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2 EL Olivenöl
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1 Handvoll Röstzwiebeln
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Hefe ansetzen
Das lauwarme Wasser in eine große Schüssel geben. Zuckerrübensirup unterrühren, die Hefe hineinbröckeln und alles 5-10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. So weißt du, dass die Hefe aktiv ist.
2. Teig herstellen
Roggenmehl, Weizenmehl, Salz, Olivenöl und Röstzwiebeln in eine separate Schüssel geben. Das Hefe-Wasser-Gemisch hinzufügen und alles zu einem glatten, leicht klebrigen Teig verkneten.
3. Erste Gehzeit
Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich verdoppelt hat.
4. Ciabatta formen
Den gegangenen Teig kurz durchkneten und in zwei gleich große Portionen teilen. Locker zu länglichen Brotstangen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
5. Zweite Gehzeit
Die Brotlaibe erneut abdecken und weitere 25 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
6. Backen mit Dampf
Die Ciabatta-Laibe vor dem Backen leicht mit Wasser besprühen und mit etwas Mehl bestäuben. Eine feuerfeste Form mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen, damit Dampf entsteht.
7. Ciabatta backen
Die Brote im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und beim Klopfen hohl klingen. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Tipps für besonders gutes Roggen-Ciabatta!
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Der Teig darf ruhig etwas klebrig sein – das sorgt für eine saftige Krume.
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Röstzwiebeln können durch Oliven, Nüsse oder Kräuter ersetzt werden.
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Für extra Knusprigkeit die Ofentür in den letzten 5 Minuten kurz öffnen, damit überschüssiger Dampf entweicht.
Servieren & Aufbewahren
Das Roggen-Ciabatta schmeckt frisch gebacken am besten, hält sich aber auch am nächsten Tag noch saftig. Ideal zu Suppen, Salaten oder als rustikales Sandwichbrot.
Roggen-Ciabatta: Tolle Krume und rustikaler Genuss!
PS: Das Roggen-Ciabatta hat durch das Roggenmehl einen ganz charakteristischen Geschmack und ist etwas kräftiger und somit auch sättigender als herkömmliches Brot aus reinem Weizenmehl. Es bekommt dadurch eine leichte würzige Note und auch mehr Tiefe. Die Kruste des Roggen-Ciabattas ist knusprig und auch etwas dunkler als das mit reinem Weizenmehl gebackene. Roggen-Ciabatta ist aufgrund seines reichhaltigen Geschmacks ein sehr vielseitiges Brot, das sowohl als Beilage als auch zu herzhafte Gerichten oder auch als Sandwich geeignet ist. Ich liebe es total als Beilage zu Antipasti-Platte mit gutem Vino & Co. Denn auch da, da sag ich nie „no“.
Mein Roggen-Ciabatta ist letztendlich eine köstliche Variante des klassischen italienischen Brotes, das die rustikale Note des Roggenmehls mit der luftigen Textur eines Ciabattas vereint. Also lass uns nun endlich verreisen in die herrliche Welt von italienischem Brot!

Variationen für Roggen-Ciabatta!
1. Roggen-Ciabatta mit Oliven
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80-100 g schwarze oder grüne Oliven (entsteint, grob gehackt) unter den Teig mischen.
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Gibt mediterranes Aroma und passt perfekt zu Antipasti oder Salaten.
2. Roggen-Ciabatta mit Walnüssen
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Eine Handvoll grob gehackte Walnüsse einarbeiten.
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Besonders lecker zu Käse, Suppen oder als rustikales Abendbrot.
3. Kräuter-Ciabatta
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1-2 TL getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano in den Teig geben.
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Alternativ frische Kräuter fein hacken und vorsichtig unterkneten.
4. Roggen-Ciabatta mit Körnern
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Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen unter den Teig mischen oder vor dem Backen aufstreuen.
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Sorgt für mehr Biss und macht das Brot noch aromatischer.
5. Knoblauch-Ciabatta
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1 kleine Knoblauchzehe fein hacken und mit in den Teig geben.
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Ideal als Beilage zum Grillen oder für Bruschetta.
Auf meinem Blog findest Du viele weitere leckere Brotrezepte zum Nachbacken. Entdecke einfache Anleitungen, Schritt-für-Schritt-Tipps und Inspiration für frisches selbstgebackenes Brot – ideal für Frühstück, Brunch oder gemütliche Abende:
Original-Französisches Weißbrot
Italienisches Brot aus Pizzamehl
FAQ – Roggen-Ciabatta selber backen!
1. Kann ich Roggen-Ciabatta auch ohne Weizenmehl backen?
Reines Roggenmehl funktioniert für Ciabatta eher schlecht, da Roggen kaum Gluten bildet. Das Weizenmehl sorgt für Struktur, Lockerung und die typische luftige Krume. Für ein reines Roggenbrot brauchst Du eine andere Rezeptur.
2. Warum wird mein Ciabatta nicht so luftig?
Häufige Gründe sind:
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zu wenig Gehzeit
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Hefe war zu alt oder Wasser zu heiß
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Teig wurde zu stark geknetet
Ciabatta mag einen eher weichen Teig und ausreichend Ruhe.
3. Kann ich Trockenhefe statt frischer Hefe verwenden?
Ja. Ersetze den ½ Würfel Frischhefe durch 1 Päckchen Trockenhefe (ca. 7 g). Die Zubereitung bleibt gleich.
4. Wie bleibt das Roggen-Ciabatta knusprig?
Der Dampf im Ofen (feuerfeste Schale mit Wasser) ist entscheidend. Zusätzlich kannst Du die Brote direkt nach dem Backen auf ein Gitter legen, damit keine Feuchtigkeit darunter entsteht.
Kann ich Roggen-Ciabatta einfrieren?
Ja, sehr gut sogar. Am besten komplett auskühlen lassen, luftdicht verpacken und einfrieren. Zum Aufbacken kurz mit Wasser besprühen und 5-8 Minuten bei 200 °C aufbacken.
Mit diesem einfachen Rezept gelingt dir Roggen-Ciabatta wie vom Bäcker garantiert. Die Kombination aus Roggen- und Weizenmehl, Röstzwiebeln und einem Hauch Zuckerrübensirup sorgt für ein aromatisches, knuspriges Brot mit perfekter Krume.
Ob als Frühstücksbrot, Beilage zu Suppen oder für kreative Sandwiches, dieses selbstgebackene Roggen-Ciabatta überzeugt durch Geschmack, Textur und unkomplizierte Zubereitung. Probiere das Rezept aus, variiere nach Belieben und genieße frisches Brot aus dem eigenen Ofen, das garantiert allen schmeckt.
Dieses selbstgemachte Roggen-Ciabatta ist eine schnelle, köstliche Variante des klassischen italienischen Brotes und einfach zu backen, das die rustikale Note des Roggenmehls mit der luftigen Textur eines Ciabattas vereint.
In diesem Sinne also Buon Appetito und gönn Dir!
Rezept zum Ausdrucken Roggen-Ciabatta (2 Stück):

Roggen-Ciabatta wie beim Bäcker
Zutaten
- 300 g Roggenmehl
- 200 g Weizenmehl Type 550
- ½ Würfel Frische Hefe Alternativ: 7g Trockenhefe
- 300 ml :auwarmes Wasser
- 1 Spritzer Zuckerrübensirup Alternativ: 1 TL Zucker
- 1 TL Salz
- 2 EL Olivenöl
- 1 Handvoll Röstzwiebeln
Anleitungen
- Das lauwarme Wasser in eine große Schüssel geben. Zuckerrübensirup unterrühren, die Hefe hineinbröckeln und alles 5-10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. So weißt Du, dass die Hefe aktiv ist.
- Roggenmehl, Weizenmehl, Salz, Olivenöl und Röstzwiebeln in eine separate Schüssel geben. Das Hefe-Wasser-Gemisch hinzufügen und alles zu einem glatten, leicht klebrigen Teig verkneten.
- Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich verdoppelt hat.
- Den gegangenen Teig kurz durchkneten und in zwei gleich große Portionen teilen. Locker zu länglichen Brotstangen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Die Teiglinge erneut abdecken und weitere 25 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Ciabatta-Laibe vor dem Backen leicht mit Wasser besprühen und mit etwas Mehl bestäuben. Eine feuerfeste Form mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen, damit Dampf entsteht.
- Die Brote im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind und beim Klopfen hohl klingen. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
